FluxDays 2021

Professionalisierung für die Digitale Grundbildung

Herausforderungen, Handlungsstrategien, Gelingensbedingungen

Freitag, 18.06.2021 und Samstag, 19.06.2021

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Digitalisierung und Digitalität werden nicht zuletzt durch die Pandemie immer wichtigere Themen für die Grundschulbildung. Auf den FluxDays Grundschule 21 (Future Learning User Experience Days) werden in Workshops, Diskussionen und wissenschaftlichen Vorträgen Grundfragen, Erfahrungen und Gelingensbedingungen gesammelt und diskutiert. Mit dem Grundkonzept der FluxDays Forschung trifft Praxis steht dabei insbesondere die Verzahnung von wissenschafltichen Erkenntnissen mit Praxiserfahrungen und -umsetzungsmöglichkeiten im Fokus der Veranstaltung.

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Das FluxDays-Team freut sich deshalb auf Besucherinnen aus Forschung, Schulpraxis, außerschulischen Angeboten, Schulverwaltung und Kultusbehörden.
 
Neben vielen Workshop-Angeboten für die Unterrichtspraxis und vielfältigen Vorträgen zu allen Themen rund um die Digtitale Grundbildung im Grundschulalter wird ein besonderer Fokus der FluxDays 21 auf der Präsentation der Ergebnisse aus dem BMBF Forschungsprojekt P3 DiG (www.p3dig.de) zur Professionalisierung für die Digitale Grundbildung liegen. Zudem werden im Rahmen der FluxDays21 die Jahrestagung des Grundschulverbands zum Thema Allseitige Bildung und Digitale Grundbildung und die Jahrestagung der GDSU-AG Medien und Digitalisierung realisiert werden.
 
Besondere inhaltliche Schwerpunkte werden zudem die Themengebiete Digitale Bildung und Allseitige Bildung (Grundschulverband Baden-Württemberg) sowie Digitale Medien im Sachunterricht (GDSU-AG Medien und Digitalisierung) bilden.
Wir freuen uns auf viele spannende Angebote und neugierige und diskussionsfreudige Besucher:innen!
 
Die Tagung wird online realisiert werden!

 

 
Hier geht es zur Anmeldung

Hauptvorträge

Fotografin: LVR-ZMB: Alexandra Kaschirina

Prof. Dr. Birgit Eickelmann

Jetzt oder nie – digitaler Neustart für den Primarbereich

Für den Bildungsbereich hat die Zeit der Corona-Pandemie sowohl Stärken als auch Schwächen im schulischen Bildungsbereich deutlich gemacht. Aus dieser Situation heraus ergibt sich das einmalige Potenzial, neu über die zukünftige Gestaltung von Schule und schulischen Lehr- und Lernprozessen im Primarbereich gemeinsam nachzudenken. Genutzt werden kann die Beobachtung, dass die Stärke in der Pandemiezeit vor allem auf der Ebene des Engagements und der Kreativität der Lehrkräfte und der Schulen lag. Diese gilt es nun für einen digitalen Neustart im Primarbereich zu nutzen und gleichsam auf der Systemebene von Schule die Rahmenbedingungen für gelingende digitalisierungsbezogene Schulentwicklungsprozesse zu schaffen. Der Vortrag ordnet vor dem Hintergrund von empirischen Studien die Situation im Primarbereich aus verschiedenen Perspektiven ein und verortet diese auch vor dem Hintergrund aktueller bildungspolitischer Entwicklungen.

Christian Neff

Digitale vs. allseitige Bildung

Schulen sind herausgefordert, Schülerinnen und Schülern auch in einer immer stärker digital durchdrungenen Welt zu ermöglichen, sich mündig in der Welt zu bewegen. Je einfacher digitale Medien in der Schule verfügbar sind, desto eher können sie nachhaltig im Unterricht verankert, in vielfältigen Unterrichtssituationen genutzt und somit der Umgang damit gelehrt und gelernt werden. An den Gemeindeschulen Arth-Goldau werden die Schülerinnen und Schüler ermuntert, auch ihre persönlichen Geräte in die Schule mitzubringen und sie für schulische Zwecke zu verwenden. Damit nutzt das Projekt „Brings mIT!“ auch die bereits verfügbaren Ressourcen, um die Kinder auf das Leben und Lernen in einer digitalisierten Welt vorzubereiten. Wie verträgt sich diese Entwicklung mit den Aspekten einer allseitigen Bildung?

Zur Person: Christian Neff war Lehrer an der Projektschule Goldau und der Klassenlehrer im iPhone-Projekt und im Nachfolgeprojekt Digitaler Alltag. Er hat somit mehrere Jahre Erfahrung mit 1:1-Ausstattungen in der Primarschule. Unterdessen ist er Rektor in der gleichen Schule. Durch seine langjährige Tätigkeit als Lehrer, Schulleiter und seit kurzem als Rektor, sowie seinem Kontakt zur PH und nicht zuletzt aufgrund seiner Masterarbeit kann er somit als Praktiker und Theoretiker über „bring your own device” in Schulen berichten.

Beitragsformate

Einzelbeiträge: Vortrag (20 Minuten) mit Diskussion (10 Minuten). Einzelbeiträge werden durch die Tagungsorganisation thematisch gruppiert.

Symposien: Mehrere aufeinander abgestimmte Beiträge, die die kohärente Darstellung und Diskussion eines Themas erlauben. Die Diskussion wird von der für das Symposium verantwortlichen Person oder einem Diskutanten eingeleitet (Dauer der Beiträge inklusive Diskussion 90 Minuten).

Posterpräsentationen: Beiträge aus Forschungsprojekten und Studien können in einer Kurzpräsentation und der visuellen Gestaltung eines Posters präsentiert werden. Es besteht die Möglichkeit einer anschließenden Diskussion. Die Poster (Format: A0, Hochformat) sind während des gesamten Tagungszeitraums für die Tagungsteilnehmenden zugänglich.

Workshops: Es bestehen keine Vorgaben für die methodische Gestaltung der Praxisworkshops. Diese sollen im Abstract beschrieben werden (90 Minuten).

Werkstätten/Non-perfect-data session: In einem Vortrag (20 Minuten) mit Diskussion (10 Minuten) können noch nicht abgeschlossene empirische Vorhaben oder praktische Erfahrungen zur Diskussion gestellt werden. Dieses Format richtet sich insbesondere an Nachwuchswissen-schaftlerinnen und Nachwuchswissen-schaftler. Anregungen für das weitere Vorgehen zu erhalten, steht dabei im Fokus.

In Kooperation mit:

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AG Medien und Digitalisierung der Gesellschaft für Didaktik des Sachunterrichts