Die Stadt Schwäbisch Gmünd und das Zentrum für Medienbildung der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd unterzeichnen Kooperationsvereinbarung.

Für Kinder und Jugendliche gehört der Umgang mit digitalen Medien zum Alltag – zumindest in der Freizeit. Die Stadt sorgt nun in enger Kooperation mit dem Zentrum für Medienbildung der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd dafür, dass dieser Alltag in Gmünds Klassenzimmern ab sofort noch stärker wissenschaftlich gestützt gefördert wird. Um die bereits in der Vergangenheit erfolgreiche Zusammenarbeit zu festigen, unterzeichneten Dr. Joachim Bläse, Bürgermeister der Stadt, und Prof. Dr. Astrid Beckmann, Rektorin der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd, am Dienstag, 23. Mai, eine »Kooperationsvereinbarung zur Konzeptionierung und Evaluation in der Digitalen Medienentwicklung«.

»Die Stadt Schwäbisch Gmünd hat für ihre 21 Schulen ein umfassendes Medienentwicklungskonzept auf den Weg gebracht. Die Begleitung durch die Expertise der Pädagogischen Hochschule und das ZfM stellt bei der Umsetzung in den kommenden Jahren einen wichtigen Baustein dar«, sagt Bürgermeister Dr. Joachim Bläse.

Dabei nehmen sich die Stadt und die Pädagogische Hochschule Schwäbisch Gmünd des Themas an, wie Schüler für die Herausforderungen einer digitalisierten Gesellschaft fit gemacht werden können. Dafür braucht es geeignete Konzepte der digitalen Medienentwicklung. Erste Adresse ist hier das Zentrum für Medienbildung der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd, das der Stadt mit seiner Expertise ab sofort noch verstärkter beratend zur Seite steht.

Schüler sollen lernen ebenso selbstverständlich wie verantwortungsvoll und kritisch mit digitalen Medien umzugehen. Gleichzeitig soll das Interesse dafür geweckt werden, wie digitale Medien zum Wohle der Gesellschaft eingesetzt und weiterentwickelt werden können. Immerhin sind die heutigen Schüler die Fach- und Führungskräfte bzw. Bürger von morgen. Frühe digitale Bildung ist hier ein wesentlicher Schlüssel für die verantwortungsbewusste Gestaltung der Zukunft.

Das Zentrum für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd erforscht, welche Kompetenzen die Schüler für das digitale Leben heute und morgen benötigen und nimmt die digitale Medienbildung in der Schule in den Blick. Unter der Leitung von Prof. Dr. Thomas Irion entwickelt und erforscht es geeignete pädagogische Konzepte zur Unterstützung von digitalen Medienbildungsprozessen. Wissenschaftliche Erkenntnisse werden dafür genutzt, innovative Lehr- und Unterrichtskonzepte mit digitalen Medien in den Schulen der Stadt umzusetzen. Das Zentrum für Medienbildung unterstützt die Stadt bereits über das Projekt ProMedia Primar 3P der Deutschen Telekomstiftung bei der Einrichtung digitaler Klassenzimmer an der Klösterleschule und der Grundschule Hardt. Diese Kooperation soll nun ausgebaut werden. So wird die Stadt konzeptionell bei der Medienentwicklungsplanung an den Schulen unterstützt. Im Gegenzug unterstützt die Stadt das Zentrum für Medienbildung in Bezug auf Forschungsarbeiten zu Themen der digitalen Medienbildung an städtischen Schulen.